Flache Schwelle

Die Türschwelle ist ein unbeachtetes Bauteil, dabei übernimmt sie viele wichtige Funktionen. Sie verhindert Lärm, das Eindringen von Feuchtigkeit, schützt vor Zugluft und verdeckt den Übergang von Außen- zu Innenbodenbelag. Sie kann so ausgelegt werden, dass sie diesen Übergang thermisch trennt. Der offensichtlichste Nutzen einer Bodenschwelle besteht in der Trennung verschiedener Räume, bei Haustüren zwischen innen und außen. Weitaus wichtiger als die Optik ist dabei jedoch die Funktion: Ohne Türschwelle gäbe es zwischen Türflügel und Fußboden einen Spalt, durch den Heizungswärme nach draußen und kalte Luft nach innen gelangen könnte.

Barrierefreie Übergänge

Es besteht die Forderung, untere Türanschläge für öffentliche Gebäude sowie für Wohnungen zu vermeiden. Barrierefreie Übergänge sind heute ein zentrales Thema und der Trend zu barrierefreien Türschwellen ist unaufhaltsam.

Klassische Türschwellen sind aus Gründen der Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden nicht mehr zulässig, denn Barrierefreiheit bedeutet ungehinderten Zugang für jeden. Auch im privaten Wohnungsbau gewinnen barrierefreie Übergänge immer mehr an Bedeutung, erhöhen den Wohnkomfort und steigern den Wert der Immobilie. Durch ihre flache Bauweise ermöglicht diese Art von Türschwelle Menschen mit Handicap sowie Kindern ein problemloses Überqueren der Türschwelle. Aber auch im Alter können niedrige Übergänge das Leben erleichtern. Eine besonders niedrige Schwellenhöhe minimiert die Gefahr, an der Schwelle hängen zu bleiben oder gar zu stolpern.

Wie hoch darf eine barrierefreie Schwelle sein?

Die DIN-Norm regelt in Deutschland den barrierefreien Zugang in Gebäuden. Sie legt fest, das Schwellen eine Toleranzgrenze von 20 mm nicht überschreiten dürfen. Somit ist sie mehr als 50 - 60 mm niedriger als eine klassische Türschwelle. In privaten Wohnräumen sollte die Türschwelle auch nicht höher als 2 cm sein. Ist jedoch keine Vereinbarung getroffen, gibt es vonseiten des Gesetzgebers keine verbindliche Vorgabe.

Türschwellen werden in der Regel aus Aluminium, PVC oder aus einer Kombination beider Materialien hergestellt. In Verbindung mit einer technisch ausgereiften Konstruktion verhindern sie das Eindringen von Feuchtigkeit, Zugluft sowie Schall und bieten zusätzliche Wärmedämmung und somit Energieersparnis. Die flache Bodenschwelle kann in Dreh-, Schiebe-, Schiebekipp und Hebeschiebetüren eingesetzt werden. Wichtig für Haus-, Balkon-und Terrassentüren zum Außenbereich ist, dass auf eine rückstaufreie Entwässerung geachtet wird. Die flache Schwelle kann nicht bei allen Profilen mit Sicherheitsbeschlägen kombiniert werden.

Flache Schwelle

Null Barriere

Nullbarriere-Schwellen-Systeme stehen für Barrierefreiheit im allerhöchsten Sinn. Sie bieten Menschen mit Handicap, Rollstuhlfahrern oder Kindern einen ungehinderten Zugang zum Garten, Terrasse, Balkon bzw. in die freie Natur und sind zum Beispiel kein Hindernis für Rollator, Rollstuhl oder Kinderfahrzeuge. Stolperfallen entfallen und mindern so die Unfall- und Verletzungsgefahr durch Stürzen. Die Null-Barriere-Schwelle vereint die Aspekte Mobilität, Design und Komfort. In Kombination mit hochwertigen Dichtungssystemen ist es möglich, eine verlässliche Dichtigkeit zu erzielen und vor Einflüssen von außen wie Regen, Wind, Zugluft, Nässe sowie Schall zu schützen.

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