Alarmglas

Besonders bei Fenstern, Glasfassaden und Terrassentüren ist das Verhindern von Einbrüchen sehr wichtig: Wie aus aktuellen Statistiken und Polizeiberichten hervorgeht, erfolgen die meisten Einbrüche auch heute noch über Fenster und Glastüren im Erdgeschoss. Hierfür gibt es ein spezielles Sicherheitsglas mit integrierter Alarmschaltung – das sogenannte „Alarmglas“. Durch die Kombination aus Einscheibensicherheitsglas oder Verbundsicherheitsglas mit netzartigen Leiterschleifen kann Alarmglas vor Einbrüchen schützen.

Alarmglas gibt es auch mit flächigem Alarmdraht in der Scheibe. Dieser kann die abschreckende Wirkung erhöhen und wird vorzugsweise in Juweliergeschäften eingesetzt. Diese wollen trotz aller Gefahren dem Kunden die Auslage präsentieren und den Kunden somit den Blick von außen auf die Schmuckstücke gewährleisten.

Woraus besteht Alarmglas?

In den meisten Fällen besteht Alarmglas an der Angriffsseite aus einer Hartglasplatte (ESG), in die ein elektronischer Leiterring (Alarmspinne) eingebrannt ist. Dieser meldet kontinuierlich einen gewissen Widerstand an die Alarmzentrale. Bei einem Angriff entstehen auf der gesamten Oberfläche der Hartglasscheibe Risse, die den Widerstand unterbrechen und einen Alarm auslösen.

Alarmglas mit Sicherheitsfolie

Die Alarmglas-Sicherheitsfolie ist ideal zum Nachrüsten. Die Folie hat eine mehrschichtige Struktur mit Kontaktlinien zwischen jeder Folie. Die Drähte werden horizontal in Abständen von 4, 10 und 20 cm installiert. Kleben Sie die Folie vollflächig auf das Glas, um eine vollflächige Alarmanlage zu bilden und damit die höchste Gefährdungsstufe der VdS-Diebstahlwarnanlage C-Klasse zu erfüllen. Gleichzeitig weist die Folie eine Schlagzähigkeit nach DIN EN 356 (P2A) auf. Diese Folien können auf ESG-Glas aufgebracht werden oder mit Isolierglas verwendet werden.

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